Episode

Ep. 358: Wie Zahlungsanbieter die Meinungsfreiheit einschränken!

Podcast
Wohlstand für Alle
Published
Jun 17, 2026
Duration seconds
2850
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Summary

Wir alle sind von ihnen abhängig: Zahlungsdienstleister wie PayPal oder AliPay, Kreditkartenanbieter wie Visa, Amex oder Mastercard und natürlich Banken, die unsere Girokonten verwalten. Diese Akteure haben eine enorme Macht, das bekommt man besonders dann zu spüren, wenn sie einem den Zugang zu Konten oder Dienstleistungen sperren. Diese Form der finanziellen und privaten Zensur kann Organisationen und Personen treffen. Von Zensur sollte man deshalb sprechen, weil diese finanzielle Infrastruktur existenziell ist, um am modernen Leben teilzunehmen und weil Staaten häufig ein Interesse an diesen Sanktionen haben. Der Fall Wikileaks ist nur ein Beispiel. In den USA zeigt sich, wie der Staat immer wieder über die Payment-Services, also über einen Umweg, zensieren kann, wo eigentlich die Verfassung die freie Rede schützt. Da wir in Europa sehr von den amerikanischen Anbietern abhängig sind, betrifft uns dieses Thema gleichermaßen. Aktivisten, Journalisten oder auch die Produzenten von Erwachseneninhalten sind diesen Maßnahmen ausgesetzt. Welche Auswege gibt es aus dieser Form der Zensur? Mit Bargeld kommt man nicht weit, könnten Kryptowährungen vielleicht eine Alternative bieten? In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über die Macht der Zahlungsdienstleister, ihre intransparenten Regeln und über den Einfluss des Staates. Literatur: Frank Keating im WSJ: https://www.wsj.com/articles/SB10001424052702304810904579511911684102106 Rainey Reitman: Transaction Denied. Big Finance’s Power to Punish Speech, Beacon Press. Aaron Sahr: Fake Coins. Digitales Geld und analoge Freiheit, Hamburger Edition. Termine: Am 21. Juni ist Ole in Berlin, mehr Infos gibt es bald hier: https://www.instagram.com/niemals.allein.openair/ Am 23. Juni ist O…