Episode

Ep. 132: Müssen sich Mitarbeitende heute noch unterordnen?

Podcast
Veränderungsstabil
Published
Jun 8, 2026
Duration seconds
1150
Processing state
not_requested
Canonical source
https://veraenderungsstabil.captivate.fm/episode/ep-132-mussen-sich-mitarbeitende-heute-noch-unterordnen
Audio
https://episodes.captivate.fm/episode/11127549-cf2a-4e37-82fa-012c7a786979.mp3
JSON
/v1/public/podcasts/ver-nderungsstabil-6371261/episodes/ep-132-m-ssen-sich-mitarbeitende-heute-noch-unterordnen
Markdown
/podcast/ver-nderungsstabil-6371261/ep-132-m-ssen-sich-mitarbeitende-heute-noch-unterordnen.md

Actions

  • POST https://stenobird.com/v1/public/podcasts/ver-nderungsstabil-6371261/episodes/ep-132-m-ssen-sich-mitarbeitende-heute-noch-unterordnen/transcription-requests
    Idempotently request low-priority transcript generation for this episode.
  • GET https://stenobird.com/podcast/ver-nderungsstabil-6371261/ep-132-m-ssen-sich-mitarbeitende-heute-noch-unterordnen.md
    Read the agent-friendly Markdown representation of this episode resource.

Summary

In dieser Frag-Holgi-Folge geht es um eine Frage, die mir in letzter Zeit immer häufiger begegnet: Warum wollen sich Bewerber und Mitarbeitende eigentlich nicht mehr unterordnen? Die Klage kennt wahrscheinlich jede Führungskraft. Früher sei man dankbar gewesen, überhaupt einen Job zu bekommen. Heute werde schon beim ersten Gespräch über Homeoffice, Arbeitszeiten und Ausstattung verhandelt. Aber geht es dabei wirklich um Generationen? Ich glaube nicht. Wir sprechen darüber, warum der vermeintliche Generationenkonflikt oft eine falsche Erklärung ist. Und warum hinter vielen dieser Diskussionen eigentlich etwas anderes steckt: die Erwartung von Unterordnung. Denn lange Zeit war Arbeit geprägt von klaren Hierarchien, festen Rollen und Autorität. Wer neu war, hat sich angepasst. Wer unten stand, hat zugehört. Das war der gesellschaftliche Vertrag. Nur funktioniert dieser Vertrag heute immer schlechter. An seine Stelle tritt etwas anderes: Aushandlung. Menschen formulieren Bedürfnisse. Unternehmen formulieren Anforderungen. Und dann wird gemeinsam geklärt, ob das zusammenpasst. Das klingt simpel. Ist aber für viele Organisationen eine echte Umstellung. Denn moderne Führung bedeutet nicht mehr, Unterordnung durchzusetzen. Sondern Erwartungen, Bedürfnisse und Grenzen transparent zu machen. Für mich bleibt am Ende eine einfache Erkenntnis: Das Problem ist nicht, dass Menschen sich nicht mehr unterordnen wollen. Das Problem ist, dass wir oft noch mit einem Führungsverständnis arbeiten, das aus einer anderen Zeit stammt. Viel spaß beim hören. --------------------------------------------------------- Und so erreicht Ihr mich: Homepage: https://www.odonovan.de/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/holgerheinze/ Bücher: Shop.Haufe