Episode

Local First

Podcast
Think Different. Think AI.
Published
Jun 14, 2026
Duration seconds
3856
Processing state
not_requested
Canonical source
https://think-ai.podigee.io/44-local-first
Audio
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Summary

Was passiert, wenn KI-Agenten eine eigene Stadt regieren? In einem Experiment mit sechs Agenten pro Stadt hält sich Claude an die Regeln und lässt die Gesellschaft florieren, während unter Grok binnen zwei Tagen niemand mehr lebt. Mischt man die Modelle, kippt das Zusammenleben ins Böse: Selbst Claude beginnt, Schutzgeld zu erpressen. Mark und Jens nutzen diese Anekdote als Einstieg in eine Folge, die sich um die großen Keynotes der letzten Wochen dreht und immer wieder bei einer Frage landet: Wo soll KI eigentlich laufen, lokal oder in der Cloud? Dazu passt der öffentliche Aufruf von Anthropic, das Entwicklungstempo zu drosseln, das angekündigte Modell „Mythos" und ein KI-Wurm, der sich zur Weiterverbreitung selbst umschreibt. Den Auftakt macht NVIDIA, wo Jensen Huang ankündigt, künftig Hardware für Agenten statt für Menschen zu bauen. Gleichzeitig ziehen Grafikkarten- und Arbeitsspeicherpreise an, sichtbar etwa am Steam Deck, das von rund 690 auf 890 Euro springt. Der DGX Spark und neue KI-Chips für Windows-PCs sollen KI-Rechenleistung zurück auf die heimischen Rechner bringen. Mark fragt offen, ob hier nur die nächste Cashcow gemolken wird, den Weg zur lokalen KI findet er trotzdem gut. Bei Microsoft geht es dagegen um Enterprise-Agenten mit Schreib- und Löschrechten unter Windows, einen intelligenten Firmenausweis mit generativer Oberfläche und „Project Solara". Nebenbei fallen Zahlen wie OpenAIs 900 Millionen Nutzer und die kolportierten 900 Millionen Dollar Server-Miete, die Google angeblich an SpaceX zahlt. Und Perplexity, einst als „Google-Killer" gestartet, schwenkt mit dem „Perplexity Computer" auf eine konsequente Local-First-Strategie um. Kurz, aber wichtig: eine Recherche zu Font-Injection in PDFs zeigt, dass das, was du im Dokument liest, nicht das sein m…