Episode

Krieg der Agenten

Podcast
Think Different. Think AI.
Published
Mar 9, 2026
Duration seconds
3589
Processing state
not_requested
Canonical source
https://think-ai.podigee.io/30-krieg-der-agenten
Audio
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Summary

Wer hat eigentlich noch den Überblick, wenn nicht mehr das beste Modell zählt, sondern der beste Agent? Mark und Jens nehmen diese Folge zum Anlass, mitten in Jens' eigene Live-Einrichtung von OpenClaw einzusteigen, dem selbstständig arbeitenden KI-Agenten, den beide liebevoll "die Krabbe" nennen. Während Jens noch vorsichtig Berechtigungen für Apple-Account und lokales Gedächtnis einrichtet, ist in China längst Volksfeststimmung ausgebrochen: Über 1.000 Menschen stehen für lokale OpenClaw-Installationen Schlange, Freelancer verdienen sich mit Einrichtungs-Services ein Zubrot, und von den weltweit rund 140.000 öffentlich sichtbaren OpenClaw-Agenten läuft die Hälfte in China: in Kundensupport, Schulen und Altenpflege. Der Kontrast zur deutschen Zurückhaltung zwischen Regulierung und Sicherheitsbedenken ist eines der schärferen Themen der Folge. Handfest wird es beim Blick auf das Agent Client Protocol (ACP), über das OpenClaw direkt mit Coding-Agenten wie Claude Code oder Codex kommunizieren kann, ganze Anwendungen werden so im Hintergrund gebaut, deployed und als fertiger Link zurückgemeldet. Gleichzeitig sprechen die beiden offen über die Usability-Baustelle dahinter: Zwischen Chat-Fenster, Claude Code und Claude Co-Work verliert man als Nutzer schnell den Überblick, wo ein einmal trainierter Skill eigentlich liegt und wieder auffindbar ist. Praktisch wird die Folge mit zwei kleinen Alltagsbeispielen: Mit Craft Agent und dem Modell Opus wird erst eine tote Rechnungssoftware nachgebaut, dann ein alter n8n-Workflow automatisiert, der Audiodateien per FFmpeg und Whisper zuschneidet: Stichwort Make-or-Buy in ganz neuem Licht. Wissenschaftlich untermauert wird die Skepsis mit zwei Studien: Eine MIT-nahe Untersuchung zeigt, wie einzelne "Bad Actors" in Agenten-Netzwerken de…