Episode

Der hohe Preis der Kriege (mit Moritz Brake)

Podcast
Streitkräfte und Strategien
Published
Mar 20, 2026
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2974
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Summary

Kriege können extrem teuer werden, vor allem wenn sie sich hinziehen und sich zu regelrechten Materialschlachten entwickeln. Und so wird der Kampf ums Geld ein wichtiger Faktor. Die Kriegskosten sorgen für Kopfzerbrechen: ob in der Ukraine, im Nahen Osten oder in den USA. Das beleuchten Anna Engelke und Stefan Niemann in der heutigen Folge. Stefan erläutert, inwiefern die Finanzierung der Angriffe auf den Iran aktuell für Wirbel in Washington sorgt. Dort mehren sich die Zweifel, dass die Kriegsziele der Israelis und der USA dieselben sind. Auch in Kiew und Brüssel bestimmen die Kriegskosten die Agenda, wo es beim EU-Gipfel um den durch Ungarn und die Slowakei blockierten 90 Milliarden-Euro-Kredit geht. Stefan beleuchtet die Rolle Ungarns und Orbans Blockade-Haltung kurz vor den Parlamentswahlen in seinem Land. Im Schwerpunkt dieser Ausgabe spricht Anna Engelke mit Moritz Brake über die vom Iran für die meisten Schiffe blockierte Straße von Hormus. Der Reserveoffizier der deutschen Marine und Experte für maritime Angelegenheiten bezeichnet die Meerenge als „geopolitisches Faustpfand“ des Iran, der diese auch mit einfachsten Mitteln blockieren könne – um damit Druck vor allem auf die Region, aber auch auf Europa und die USA aufzubauen. Zu den besonderen Gefahren in der Straße von Hormus zählen Minen und Schnellboote. Aus Sicht Brakes ist eine Vorbedingung für einen Einsatz europäischer Marinen in der Region, dass der Krieg beendet ist. Denn im Moment würde man nicht nur den Verlust von Kriegsschiffen riskieren, sondern auch das Leben von Soldaten aufs Spiel setzen und militärische Ressourcen einsetzen, von denen man ohnehin zu wenige habe. Brake spricht auch darüber, wie Deutschland die Golfstaaten in der jetzigen Situation unterstützen kann und welche Lehren sich aus de…