Episode

Tsitsi Dangarembga – feministische Stimme Afrikas

Podcast
Sternstunde Philosophie
Published
Jun 20, 2026
Duration seconds
3614
Processing state
not_requested
Canonical source
https://download-media.srf.ch/world/audio/Sternstunde_Philosophie_radio/2026/06/Sternstunde_Philosophie_radio_AUDI20260620_NR_0012_6715831771d94d0cb7cc213ff508e5d3.mp3?d=ap&assetId=02750d60-4dce-33ae-a2da-00008ef8d7f4
Audio
https://download-media.srf.ch/world/audio/Sternstunde_Philosophie_radio/2026/06/Sternstunde_Philosophie_radio_AUDI20260620_NR_0012_6715831771d94d0cb7cc213ff508e5d3.mp3?d=ap&assetId=02750d60-4dce-33ae-a2da-00008ef8d7f4
JSON
/v1/public/podcasts/sternstunde-philosophie-3093866/episodes/tsitsi-dangarembga-feministische-stimme-afrikas
Markdown
/podcast/sternstunde-philosophie-3093866/tsitsi-dangarembga-feministische-stimme-afrikas.md

Actions

  • POST https://stenobird.com/v1/public/podcasts/sternstunde-philosophie-3093866/episodes/tsitsi-dangarembga-feministische-stimme-afrikas/transcription-requests
    Idempotently request low-priority transcript generation for this episode.
  • GET https://stenobird.com/podcast/sternstunde-philosophie-3093866/tsitsi-dangarembga-feministische-stimme-afrikas.md
    Read the agent-friendly Markdown representation of this episode resource.

Summary

Tsitsi Dangarembga war die erste schwarze Frau in Simbabwe, die Romane veröffentlicht und Filme gedreht hat. Heute zählt sie zu den einflussreichsten Stimmen weltweit. In seiner letzten Sendung spricht Yves Bossart mit ihr über Feminismus in Afrika und über Kunst als Widerstand. Die Schriftstellerin und Filmemacherin Tsitsi Dangarembga wurde 2020 von der BBC zu den weltweit hundert wichtigsten Frauen gewählt. Ihr Werk wurde mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Aufgewachsen in England und Simbabwe, gelang ihr mit 25 Jahren der Durchbruch mit dem Buch «Nervous Conditions», die Geschichte eines jungen Mädchens, das gegen die Widerstände von Patriarchat und Rassismus kämpft. Später studiert Dangerembga Filmregie in Berlin und dreht zahlreiche Filme in ihrem Heimatland Simbabwe. Ihre gesellschaftskritischen Bücher und Filme kreisen um die Themen Hautfarbe, Klasse und Geschlecht. 2020 wurde sie verhaftet und angeklagt, weil sie zur Teilnahme an einer Anti-Korruptions-Demonstration in Simbabwe aufgerufen hatte. Yves Bossart spricht mit ihr über den Mut zum Widerstand, über Schwarzen Feminismus und die Macht von Geschichten.