Episode

Münchner Friedensangst - Interview mit Thomas Rödl (DFG-VK)

Podcast
Radio München
Published
Jul 13, 2026
Duration seconds
774
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https://soundcloud.com/radiomuenchen/muenchner-friedensangst
Audio
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Summary

Musterung ist wieder Pflicht, inklusive „Eierkontrollgriff“. Dieser sexuelle Übergriff soll medizinisch notwendig sein. Andere vermuten dahinter ein Ritual der Unterwerfung. Und wer das behauptet oder den Wehrdienst mitsamt dem damit implizierten Krieg ablehnt, hat es in Deutschland in diesen Jahren nicht leicht. Das wurde auf dem Straßenfestival „Zamanand“ in München erneut deutlich. Der Name „Zamanand“ ist ein bayerisches Kunstwort für „zusammen“ und „miteinander“. Diesen Juni stellten sich auf dem Festival wieder rund 50 verschiedene Initiativen vor. Diesmal nicht dabei: die Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte Kriegsdienstgegner (DFG-VK): https://dfg-vk.de. Warum? In einer Medienmitteilung erklärte die DFG-VK: „Die DFG-VK München wollte mit einem Infostand zu den Themen Abrüstung und Kriegsdienstverweigerung am Zamanand-Festival am 20./21. Juni 2026 teilnehmen. Der Veranstalter lehnte die Teilnahme ab und begründete dies unter anderem damit, man prüfe Inhalte 'besonders sorgfältig', wenn diese 'sensible politische Konflikte oder Antisemitismus berühren'.“ Das ist die Ausgrenzung anderer Meinungen. Leider kein neues Phänomen in München. Die Stadt, die als Mitveranstalter auftritt und das Festival auch finanziell unterstützt, hat besonders in den letzten Jahren immer wieder gezeigt, wie gerne sie von ihren Möglichkeiten Gebrauch macht, Meinungsvielfalt einzuschränken. Unser Autor Jonny Rieder hat sich mit dem Geschäftsführer der Deutschen Friedensgesellschaft-Vereinigte Kriegsdienstgegner (DFG-VK) in Bayern, Thomas Rödl unterhalten. Zunächst wollte Radio München wissen, was dran ist an dem wenig verschleierten Antisemitismus-Vorwurf und wie die DFG-VK darauf reagiert hat. Bildbearbeitung: Radio München Radio München www.radiomuenchen.net/​ @radiomuenchen www.face…