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030 Räuberei verhindern: was am Bienenstand wirklich funktioniert
- Podcast
- Honigraum
- Published
- Jul 15, 2026
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- 700
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Summary
In dieser Folge des Honigraum-Podcasts erklärt Markus Habermehl, wie Räuberei am Bienenstand entsteht, woran du sie am Flugloch erkennst und welche Maßnahmen wirklich helfen. Aus leicht erhöhtem Flugverkehr kann in kurzer Zeit ein ernstes Problem werden, das schwache Völker ausräumt und sich über den ganzen Stand ausbreitet. Wie Räuberei entsteht Räuberei passiert, wenn Bienen aus einem meist starken Volk in ein schwächeres eindringen und dessen Vorräte plündern. Besonders in trachtarmen Zeiten steigt der Druck. Typische Auslöser sind Trachtlücken, schlecht geschützte oder weisellose Völker, und, das betont Markus deutlich, der Imker selbst: offenes Füttern, herumstehender Honig und langes Arbeiten am offenen Volk. Woran du Räuberei erkennst Die Warnzeichen am Flugloch: hektisches Treiben, Kämpfe, tote Bienen, suchende Räuberbienen, aufgebrochene Wachsdeckel und leergeräumte Zellen. Der Unterschied zu normalen Sammlerinnen: Die kommen zielstrebig und beladen von der Tracht zurück, während Räuberbienen suchend und nervös am Stock herumkontrollieren. Die wichtigste Sofortmaßnahme Wird ein Volk beräubert, zählt für Markus vor allem eins: das Flugloch deutlich verengen, damit die Wächterinnen den Eingang wieder verteidigen können. Dazu die Arbeit am Stand sofort einstellen, nichts Süßes offen stehen lassen und das betroffene Volk in Ruhe lassen. So beugst du vor Am besten lässt du Räuberei gar nicht erst entstehen. Markus rät zu engen Fluglöchern in trachtarmen Zeiten, geschlossenem und spätem Füttern, sauberem Arbeiten ohne offene Süße und dem gezielten Schutz schwacher Völker. Vorbeugung ist hier deutlich einfacher als das Löschen eines Brandes, der schon lodert.