Episode

Resilienz-Faktor: Netzwerkorientierung

Podcast
Crisis? What Crisis?
Published
Sep 11, 2025
Duration seconds
1502
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Summary

Die Fähigkeit zur Resilienz bestimmen verschiedene Faktoren. Einen davon, die Netzwerkorientierung haben wir, Uwe Dotzlaff, Sven Adomat und Manfred Stockmann, diesmal im Fokus. Uwe nutzt aus seiner langjährigen Erfahrung, früher auch als Kapitän zur See, die Seefahrt als Bild: Auf einem Schiff ist zwar der Kapitän verantwortlich, doch ohne das zuverlässige Zusammenspiel aller – vom Steuermann bis zum Koch – geht nichts. Vertrauen ist hier kein blindes, sondern erarbeitetes Vertrauen. Die sieben Resilienzfelder helfen, Sinn, Ressourcen, Selbstwahrnehmung und Unterstützung systematisch zu pflegen. Sven betont die Bedeutung von Selbstwahrnehmung und Selbstregulation. Manfred ergänzt: Erst wenn Führungskräfte diese Prinzipien selbst verinnerlicht haben, wirken sie glaubwürdig. Offenheit für Feedback – sowohl selbst als auch im Team – ist entscheidend, um blinde Flecken zu vermeiden. Das Gespräch streift auch Führungskultur: Markige Ansagen „Alle Hände an Deck“ oder „Keine Pausen bis Jahresende“ können entweder als Durchhalteparole oder als mangelnde Selbstfürsorge interpretiert werden. Und diese beeinflussen damit die Unternehmenskultur massiv. Das Netzwerk selbst wird als lebendiges System verstanden: Knoten (Menschen) und Verbindungen (Beziehungen) sind gleich wichtig. Risse entstehen meist zwischen den Knoten, nicht an ihnen. Und so braucht es Pflege, Anpassung und vielfältige Kontaktwege, um stabil zu bleiben. Fragen an unsere Zuhörer*innen: - Welche „Knoten“ in eurem beruflichen Netzwerk halten das Ganze zusammen? - Wie sorgt ihr dafür, dass Verbindungen auch in Krisenzeiten stabil bleiben? - Welche Erfahrungen habt ihr mit Feedback-Kultur als Resilienzfaktor gemacht? ------ Wer sich selbst oder Mitarbeitende dazu qualifizieren will, im Unternehmen die anstehenden Ver…