Episode

"Die richtigen Momente erkennen und nicht verstreichen lassen." - Gespräch mit Tobias Schrörs

Podcast
Blick in die Bibel
Published
Aug 28, 2026
Duration seconds
665
Processing state
not_requested
Canonical source
https://www.domradio.de/node/431708
Audio
https://audio.podigee-cdn.net/2581460-m-f500e378a18e1520f83e22d21a712513.mp3?source=feed
JSON
/v1/public/podcasts/blick-in-die-bibel-1033939/episodes/die-richtigen-momente-erkennen-und-nicht-verstreichen-lassen-gespr-ch-mit-tobias-schr-rs
Markdown
/podcast/blick-in-die-bibel-1033939/die-richtigen-momente-erkennen-und-nicht-verstreichen-lassen-gespr-ch-mit-tobias-schr-rs.md

Actions

  • POST https://stenobird.com/v1/public/podcasts/blick-in-die-bibel-1033939/episodes/die-richtigen-momente-erkennen-und-nicht-verstreichen-lassen-gespr-ch-mit-tobias-schr-rs/transcription-requests
    Idempotently request low-priority transcript generation for this episode.
  • GET https://stenobird.com/podcast/blick-in-die-bibel-1033939/die-richtigen-momente-erkennen-und-nicht-verstreichen-lassen-gespr-ch-mit-tobias-schr-rs.md
    Read the agent-friendly Markdown representation of this episode resource.

Summary

Im DOMRADIO-Podcast „Blick in die Bibel“ spricht Tobias Schrörs aus Xanten, der sich auf die Diakonenweihe im November vorbereitet.Im Evangelium geht es um eine Hochzeit. Zehn Jungfrauen warten auf den Bräutigam. Im Gleichnis haben 5 Frauen Lampen mit Öl dabei, 5 weitere haben kein Öl für ihre Lampen. Wie bereits im Gleichnis des Vortages gehe es um Wachsamkeit. Christen seien aufgerufen, ihr Leben bewusst zu gestalten und auf die Wiederkunft Jesu Christi vorbereitet zu sein. Die klugen Jungfrauen hätten an alle Eventualitäten gedacht und ausreichend Öl mitgenommen, während die törichten dies versäumten. Daraus ergebe sich die Aufforderung, die Chancen des Lebens nicht zu verpassen und die Gelegenheiten zu nutzen, die Gott schenkt. Für Schrörs kann das Öl symbolisch für die Liebe stehen, die Menschen ihren Mitmenschen schenken. Er verweist auf Jesu Wort, dass Christen das Licht der Welt seien. Dieses Licht könne nur brennen, wenn Menschen durch gute Taten und gelebte Nächstenliebe immer wieder neues „Öl“ sammeln. Auf die Frage, warum die klugen Jungfrauen ihr Öl nicht einfach mit den anderen teilen, verweist Schrörs auf einen Gedanken Mutter Teresas. Die guten Taten eines Menschen seien etwas Persönliches. Jeder müsse selbst Verantwortung für sein Handeln übernehmen. Liebe, Hilfsbereitschaft und gelebter Glaube könnten nicht stellvertretend für andere geleistet werden. An einem aktuellen Beispiel macht Tobias dies deutlich: Er habe den Besuch bei einer unheilbar kranken Frau im Altenheim mehrere Wochen aufgeschoben und sei nun froh, ihn endlich nachgeholt zu haben. In den nächsten Tagen wolle er ihr außerdem die Kommunion bringen. Solche Begegnungen seien Chancen, die man leicht verstreichen lassen könne. Würde man sie immer weiter hinausschieben, könne es irgendwann z…