Episode

176: Kann man Boden schmecken? – mit Andreas Schumann

Podcast
Cheers! Der Weinpodcast mit Lou
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Apr 12, 2026
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1563
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Summary

Drei Weinberge, drei Böden, ein Winzer, ein identischer Ausbau im Keller – und drei völlig verschiedene Weine im Glas. Genau das macht Odinstal zu einem der spannendsten Terroir-Labore der deutschen Weinszene. In der zweiten Folge mit Andreas Schumann geht es um die große Frage: Kann man Geologie wirklich schmecken? Basalt gegen Muschelkalk gegen Buntsandstein – was verändert der Untergrund, warum hilft Biodynamie dabei, diese Unterschiede sichtbar zu machen, und braucht man als Laie eigentlich Kontext, um das zu verstehen? Weine der Woche Drei Weine, ein Terroir – und drei grundverschiedene Charaktere: Odinstal Riesling Buntsandstein 2023 – verspielt, floral, mit feiner Zitrusnote und leichter Eleganz. Der zugänglichste der drei. Odinstal Riesling Basalt 2023 – vom vulkanischen Pechsteinkopf. Dicht, rauchig-mineralisch, mit dunkler Tiefe und vibrierender Spannung. Odinstal Riesling Muschelkalk 2023 – präzise und salzig, mit elektrisierender Säure, Kreidestaub und einem langen, mundwässernden Nachhall. Alle drei identisch ausgebaut – biodynamisch, Spontangärung, unfiltriert. Alle drei bei Lobenbergs Gute Weine erhältlich und am besten nebeneinander verkostet: gute-weine.de Die Frage der Woche – von Clara aus Düren: „Wenn zwei Weine aus derselben Rebsorte stammen, aber auf unterschiedlichen Böden wachsen – wie groß ist der Unterschied wirklich? Und merkt man das auch als Laie?" „Größer als viele denken – und ja, auch als Laie. Der einfachste Weg: dieselben Weine nebeneinander probieren, ohne viel Vorwissen. Basalt wirkt oft dichter und rauchiger, Muschelkalk salzig und straff, Buntsandstein leichter und floraler. Man muss das nicht erklären können – man merkt es einfach." Lust auf den perfekten Weinmoment? Mit den Cheers! Weinplaylisten findest Du tolle Musik zu jeder F…